Forstlicher Einheitswert

Der forstliche Einheitswert als Abbildung der Ertragskraft der Waldflächen wurde 2014 seit vielen Jahren neu festgestellt. Er bildet die Grundlage für die Bemessung diverser Abgaben (Beiträge LFW, Kammerbeiträge, bäuerliche Sozialversicherung) und ist bei teilpauschalierten Betrieben die Grundlage für die Ausgabenschätzung. Die Bringungslage als entscheidender Faktor wurde vielfach zu wenig beachtet und hat in der Folge bei vielen schlecht beratenen Waldbesitzern zu großem Erstaunen, Unmut und zu Beschwerden geführt.

Kompetente Beratung und gezielte Vorberechnungen der Werte hätte dort viel Ärger erspart. Auch für Wertfortschreibungen können wir unsere Erfahrungen und Kompetenzen gerne einbringen.

Forstlicher Einheitswert

Leistungspunkte

  • Durch über 120 Beratungen und Vortragstätigkeiten zum forstlichen Einheitswert sind wir auf diesem Gebiet mittlerweile zu Experten geworden.

  • Von der Erhebung der notwendigen Grundlagendaten bis zur Eingabe beim Finanzamt (Erklärung online) können wir alles abwickeln.

  • Wir haben Betriebe von weniger als 10 Hektar bis mehreren 1.000 Hektar beraten

  • Moderne GIS und Datenbanksysteme sowie ein eigener Server ermöglichen eine sehr effiziente Bearbeitung. Die notwendigen Grundlagen: Kataster und Grundbuchauszüge können direkt vom Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen bzw. Justizministerium abgefragt werden.

  • Mit einem selbst entwickelten Programm kann der forstliche Einheitswert genau vorberechnet werden. Damit lassen sich auf Knopfruck auch verschiedene "Varianten" berechnen und die Ergebnisse in einem gewissen Rahmen optimieren.

  • Bei maßgeblichen Änderungen der Bestandesverhältnisse und Bestockungsgrade (z.B. infolge Windwurf) übernehmen wir die Neuberechnung für die Beantragung einer Wertfortschreibung.

  • Wir übernehmen auch die Erstellung von Beschwerden gegen zu hohe forstliche Einheitswerte, wenn wir fachlich stichhaltige Begründungen liefern können.

Arbeitsschritte

  • Sichtung der Unterlagen (Aufforderungsschreiben, Alte und neue Bescheide, Waldwirtschaftspläne, Karten,..)

  • Organisation der digitalen Katastralmappe vom BEV

  • Verschnitt mit Waldentwicklungsplan (Schutzwald), Nutzungen laut DKM, Hangneigungsmodell (Bringungsklassen)

  • optional: Ausscheiden von Beständen nach Orthofoto und Baumhöhen aus Laserscanning

  • bei Bedarf Betriebsbesichtigung oder Aufnahmen im Gelände

  • Bestimmung der Baumartenanteile, Wuchsverhältnisse, Altersklassen, Bestockungsgrade, Bonitäten, Schäden

  • Herleitung der Merkmale des Hochwaldes (Bringungsklassen, Bringungsentfernung, usw.)

  • Vorberechnung des forstlichen Einheitswertes und der Abgaben vom Einheitswert (inkl. SV Bauern)

  • Variantenrechnungen und -vergleich

  • Ausfüllen der Erklärungsformulare auf Papier oder über Finanz-Online

  • optional als Folgeprodukt: Luftbildkarte, Katasterkarten, Wuchsklassen, Aufbereitung für Google Earth oder Mobiles GIS (Iphone,..)

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